KONFLIKTE

GEMEINSAM

LÖSEN

REGELUNGEN MITEINANDER

VEREINBAREN

VERHÄLTNISSE

GEGENSEITIG KLÄREN

BEDÜRFNISSE

GEMEINSCHAFTLICH

BERÜCKICHTIGEN

BEZIEHUNGEN

WECHSELSEITIG

GESTALTEN

 

Literatur zur Mediation

Auf dieser Seite stehen nur die Titel, die für mich besonders wichtig sind. Vollständigkeit ist nicht das Ziel.

Zeitschriften:

Zeitschrift für Konfliktmanagement (ZKM), Köln

Familie, Partnerschaft, Recht, München

Bücher:

Autor/Herausgeber; Titel; Ort; Jahrgang; Auflage

Beck, Ulrich; Risikogesellschaft; Frankfurt; 1986;

Beck, Ulrich, Beck-Gernsheim, E.; Riskante Freiheiten; Frankfurt; 1994;

Bergmann, Elmar u.a; Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Intervention bei Trennung und Scheidung.; Köln; 2002;

Brazelton, T. B.; Greespan, S. I.; Die sieben Grundbedürfnisse von Kindern; Weinheim und Basel; 2002;

Dettenborn, H.; Walter, E.; Familienrechtspsychologie; München; 2002;

Diez, Hannelore; Werkstattbuch Mediation; Köln; 2004;

Diez, Hannelore; Krabbe, Heiner; Thomsen, C.; Familien-Mediation und Kinder Grundlagen, Methodik, Techniken; Köln; 2002;

Falk, Gerhard; Heintel, Peter; Krainz, Ewald; Handbuch Mediation und Konfliktmanagement; Wiesbaden; 2005;

Goldstein, J.; Solnit, A. J.; Freud, A.; Jenseits des Kindeswohls; Frankfurt; 1979; 2

Göppinger, Horst; Börger, Ulrike u.a.; Vereinbarungen anläßlich der Ehescheidung; München; 2005; 8

Hacke, Andreas; Der ADR-Vertrag Vertragsrecht und vertragliche Gestaltung der Mediation und anderer alternativer Konfliktlösungsverfahren; Abhandlungen zum Arbeits- und Wirtschaftsrecht; ; 2002;

Haft, F.; von Schlieffen, K.; Handbuch Mediation; München; 2002;

Hassenstein, Bernhard; Hassenstein, Helma; Was Kindern zusteht; München; 1978; 2

Haumersen, Petra, Liebe, Frank; Wenn Multikulti schief läuft. Trainingshandbuch Mediation in der interkulturellen Arbeit; Mülheim; 2005; 2

Haynes, J.M.; Mecke, A.; Bastine, R.; Fong, L.S.; Mediation - Vom Konflikt zur Lösung; Stuttgart; 2004;

Maiwald, Kai-Olaf, Professionalisierung im modernen Berufssystem. Das Beispiel der Familienmediation. Wiesbaden, 2004

Müller, Elke; Gerechtigkeitskonflikte in der Mediation. Subjektive (Un-)Gerechtigkeit und divergierende Gerechtigkeits-vorstellungen am Beispiel von Trennung und Scheidung; Hamburg; 2004;

Risse, Jörg; Wirtschaftsmediation; München; 2003;

Salgo; Verfahrenspflegschaft für Kinder und Jugendliche Ein Handbuch für die Praxis; ; 2002;

Salzgeber, Joseph; Familienpsychologische Gutachten; München; 2001; 3

Schlippe, A.v.: Schweitzer, J.; Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung; Göttingen; 1997; 4

Schmidt, S. J.; Kognition und Gesellschaft; Frankfurt; 1992;

Schulz von Thun, Friedemann; Klarkommen mit sich selbst und anderen; Reinbek; 2004;

Simon, F. B.; Rech-Simon, Chr.; Zirkuläres Fragen - systemische Therapie in Fallbeispielen. Ein Lernbuch; Heidelberg; 2002; 5

Stiftung zum Wohl des Pflegekindes; 1. Jahrbuch des Pflegekinderwesens - Kontakte zwischen Pflegekind und Herkunftsfamilie; Idstein; 1998;

Stiftung zum Wohl des Pflegekindes; 3. Jahrbuch des Pflegekinderwesens - Kontakte zwischen Pflegekind und Herkunftsfamilie; Idstein; 2005; 2

Weisbach, C. H.; Professionelle Gesprächsführung; München; 2003; 6

Wirsching, Michael; Scheib, Peter; Paar- und Familientherapie; Berlin; 2002;

 

Eine Indikation für eine Paarmediation?:

 

„Nun ist der Mensch ein Wesen, das Verdächtigungen so wenig verträgt wie ein Seidenpapier den Regen. Seit Klementine Leo nicht mehr schön fand, fand sie ihn unerträglich, und seit Leo sich von Klementine angezweifelt fühlte, erspähte er bei jedem Anlaß eine Verschwörung in seinem Haus. Dabei waren Klementine und Leo, wie alle Welt, der das durch Sitte und Literatur eingeredet wird, in dem Vorurteil befangen, daß sie durch ihre Leidenschaften, Charaktere, Schicksale und Handlungen voneinander abhingen. In Wahrheit besteht aber natürlich das Dasein mehr als zur Hälfte nicht aus Handlungen, sondern aus Abhandlungen, deren Meinung man in sich aufnimmt, aus Dafürhalten mit entgegensprechendem Dagegenhalten und aus der aufgestapelten Unpersönlichkeit dessen, was man gehört hat und weiß. Das Schicksal dieser beiden Gatten hing zum größern Teil von einer trüben, zähen, ungeordneten Schichtung von Gedanken ab, die gar nicht ihrer, sondern der öffentlichen Meinung angehörten und sich mit dieser verändert hatten, ohne daß sie sich davor bewahren konnten. Neben dieser Abhängigkeit war die persönliche voneinander nur ein winziger Teil, ein irrsinnig überschätzter Rückstand. Und während sie sich einredeten, ein Privatleben zu haben, und gegenseitig ihren Charakter und Willen in Frage stellten, lag die verzweifelte Schwierigkeit in der Unwirklichkeit dieses Streites, die sie durch alle möglichen Verdrießlichkeiten verdeckten.“

 

(Aus: Robert Musil „Der Mann ohne Eigenschaften“, Kap. 51)