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Integration – Inklusion

Gegenüberstellung

Aus: Andreas Hinz: Gemeinsame Erziehung in der Bundesrepublik Deutschland. In: Hans, M.; Ginnold, A.: Integration von Menschen mit Behinderungen. Neuwied, 2000, S. 235.

 

Praxis der Integration

 

- Eingliederung in die allgemeine Schule

- differenziertes System je nach Schädigung

- Zwei-Gruppen-Theorie (behindert/ nichtbehindert)

 

- Aufnahme von behinderten Kindern

- individuumszentrierter Ansatz

- Fixierung auf die institutioneile Ebene

 

- Ressourcen für Kinder mit Etikettie­rung

- spezielle Förderung für behinderte Kinder

- individuelle Curricula für einzelne

- Förderpläne für behinderte Kinder

 

- Anliegen und Auftrag der Sonderpädagogik und Sonderpädagoglnnen

- Sonderpädagoglnnen als Unterstützung für behinderte Kinder

- Ausweitung von Sonderpädagogik in die Schulpädagogik hinein

- Kombination von Schul- und Sonder­pädagogik

- Kontrolle durch Expertinnen

 

Praxis der Inclusion

 

- Leben und Lernen in der allgemeinen Schule

- umfassendes System für alle

- Theorie einer heterogenen Gruppe (viele Minderheiten und Mehrheiten)

- Veränderung des Selbstverständnisses der Schule

- systemischer Ansatz

- Beachtung der emotionalen, sozialen und unterrichtlichen Ebenen

- Ressourcen für Systeme (Schule)

- gemeinsames und individuelles Lernen für alle

- individualisiertes Curriculum für alle

- gemeinsame Reflexion und Planung aller Beteiligter

- Anliegen und Auftrag der Schulpädagogik und Schulpädagoglnnen

- Sonderpädagoglnnen als Unterstützung für Klassen und Klassenlehrer

- Veränderung von Sonderpädagogik und Schulpädagogik

- Synthese von Schul- und Sonderpädagogik

- Kollegiales Problemlösen im Team